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Die herrliche Mittelgebirgslandschaft von São Vendelino lädt geradezu zum Radfahren und Wandern ein. Ob entlang des Forromeco- oder des Santa-Clara-Baches im Tal oder über den Schmorres- oder den Karresberg - eine Wanderung oder eine Radtour durch die “letzten deutschen Kolonien” ist ein ganz besonderes Erlebnis. Wobei direkt nördlich von São Vendelino das “italienische Koloniegebiet” beginnt. Denn im 19. Jahrhundert sind nicht nur Deutsche nach Südbrasilien ausgewandert, sondern auch viele Italiener. Eine Tour von São Vendelino in die 30 Kilometer entfernte Nachbarstadt Carlos Barbosa ist in etwa so, also würde man vom Schwarzwald in die Toskana reisen.
Insbesondere für Montainbiker ist São Vendelino ein ideales Ziel. In den vergangenen Jahren hat sich die Stadt, ähnlich wie St.Wendel, zu einer Mountainbike-Hochburg entwickelt. Schon mehrfach fanden hier die brasilianischen Meisterschaften im Downhill statt.
Aber auch Paraglider kommen im “brasilianischen St.Wendel” auf ihre Kosten. Es gibt gleich zwei Absprungplätze: Den Teufelsberg “Morro di Diabolo” und den Antennenberg “Morro da Antenna”. Am Teufelberg fanden 2008 die Meisterschaften des Bundesstaates Rio Grande do Sul statt.
Und schließlich finden auch Kletterer hier eine Traumlandschaft vor. Besonders reizvoll ist das Klettern am Wasserfall “Salto Ventoso”, der hat hinter der Stadtgrenze auf dem Gebiet der Stadt Farroupilha liegt.
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